Forum-Index
SchleswigForum.tk
Das unabhängige Bürgerforum

Olympiade in China:"Boykott" oder "Sport geg
Ehrenamtsdrache Geschlecht: männlich
Mitglied

Wohnort: Schleswig
Beiträge: 40
Anmeldedatum: 24.02.2008
Unzulässigen Beitrag dem Forumleiter melden
Liebe Leute,

die Medien decken uns mit Informationen ein.Pro und Contra werden auch gleichermaßen dargelegt.
Nur schlauer macht mich das nicht!
Das Problem Tibets ist nicht neu und war bei der Vergabe der Spiele an China bekannt.
Ein totalitärer Staat,in dem Nachfragen als solche und insbesondere nach Menschenrechten und Massenhinrichtungen als Einmischung in innere Angelegenheiten angesehen und sich verbeten werden.---Ist die Olympiade eine Chance zur Veränderung in China,eine Chance auch für Tibet?
Sport verbindet Menschen, auch Nationen,keine Frage,aber wo ist seine Grenze?
War das alles nicht absehbar?
Ich habe so einige Denkansätze und würde mich freuen andere oder auch ähnliche hier lesen zu können zwinkern
Mit bestem Dank im Voraus vom Ehrenamtsdrachen
Benutzer-Profile anzeigenPrivate Nachricht senden
wafi
Mitglied

Wohnort: Schleswig
Beiträge: 47
Anmeldedatum: 05.01.2008
Unzulässigen Beitrag dem Forumleiter melden
Moinsen

nen schwieriges Thema. Im Grunde ist Olympia nichts mehr als ein PR-Gag. Wie auch Fußball o.ä. dürfte der Vergleich zu Brot und Spielen treffender sein, als ein mythologisch verklärtes Bild einer friedlichen Zusammenkunft der Jugend der Welt ...
Diese Betrachtung wird natürlich nicht den Sportlern gerecht, die haben tatsächlich einen völlig anderen Ansatz.
Politisch mißbraucht wurde Olympia schon immer, sei es 36, sei es 72, sei es Moskau ...

Für mich bedeutet dies, Olympia so wie vorhanden einstampfen oder als PR Gag zu akzeptieren. Macht man letzteres, dann kann Olympia auch nicht mehr politisch mißbraucht werden, denn wenn klar ist, daß es nur PR, nur Brot und Spiele sind, dann erübrigt sich die Frage nach Boykott, denn es ist eh klar, daß jeder Staat, der diesen PR Gag macht, dies aus ökonomischen Gründen, neben dem Brot und Spiele Charakter in Bezug auf die Innenpolitik macht. Also bitte... who care?

Die adequate Lösung wäre einfach solche Events sein zu lassen. Schade für die Sportler, aber müssen wir sowas degeneriertes überhaupt haben?

Gruß
Peter
Benutzer-Profile anzeigenPrivate Nachricht sendenWebsite dieses Benutzers besuchen
Mino65 Geschlecht: männlich
Mitglied

Wohnort: SL / St. Jürgen
Beiträge: 45
Anmeldedatum: 12.12.2007
Unzulässigen Beitrag dem Forumleiter melden
Hallo,

die Vergabe der Olympischen Spiele an China hat zumindest dafür gesorgt, dass das Thema Menschenrechte in China und die Tibetfrage in den Blickpunkt der Weltöffentlichkeit getragen wurde. Der Aufstand der Mönche und das Vorgehen gegen Menschenrechtler wäre doch sonst wieder nur eine Randnotiz in den Nachrichten gewesen.

Die Frage eines Boykotts ist allerdings eine schwierige Angelegenheit. Wieviele Menschenrechtsverletzungen will man hinnehmen, bis ein Boykott unvermeidbar ist?

Ich denke, wenigstens Propagandaveranstaltungen wie die Eröffnungsfeier sollten boykottiert werden. Auch als Bürger kann man sich daran beteiligen, indem man sich die Übertragung im Fernsehen nicht anschaut. Den Rundfunkanstalten sollte man die Entscheidung eines Boykotts allerdings nicht aufbürden.

Zudem sollte sich jeder überlegen, ob er noch die Produkte der Sponsoren (z. B. Volkswagen oder Adidas) kauft, die jede kritische Auseinandersetzung mit dem Thema abblocken.
_________________
NachDenkSeiten.de LobbyControl.de
Benutzer-Profile anzeigenPrivate Nachricht senden
 Neue Antwort erstellen  

 

  Seite 1 von 1  
  
  


Dieses Thema als RSS-Feed abonnieren




Powered by phpBB © phpBB Group
CrackerTracker © 2004 - 2012 CBACK.de
Design by phpBBStyles.com | Styles Database.
Content © Schleswig Forum.tk