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Galerie auf der Schlei: Einen Neustart wagen? |
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Mino65
Mitglied
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Leider ist es um dieses interessante Projekt in der letzten Zeit sehr still geworden. Nach dem Erfolg mit der schwimmenden Telefonzelle mangelte es der Künstlergruppe "Kirschkern" bei den nachfolgenden Objekten an der nötigen Kreativität. Die von unbekannten installierte Wracktonne war bezeichnend für den kreativen Untergang dieser Künstlergruppe. Zudem hatten sie die Beliebtheit des von Schleswiger Schülern geschaffenen Kunstwerkes wohl nicht verkraftet.
Das Jahr der Landesgartenschau wäre nun eine gute Gelegenheit für einen Neuanfang. Leider ist der Zeitraum bis zu deren Beginn schon sehr knapp. Man könnte aber auf bereits vorhandene Kunstwerke zurückgreifen, die sich für eine Präsentation auf dem Wasser eignen. Ein bis zwei Objekte wären dabei völlig ausreichend. Vielleicht sollte man auch unbekannten Künstlern eine Chance geben. Bei denen ist meistens noch mehr kreatives Potenzial vorhanden und die Künstler wären eher bereit, ihre Werke für einen geringen Obulus oder gar kostenlos einer breiten Öffentlichkeit zu präsentieren. Interessierte Künstler können ja ihre Ideen hier im Forum vorstellen. Dann kann man gleich die zukünftige Akzeptanz der Kunstwerke abschätzen. |
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Mino65
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Hoppla, die Planungen für eine neue Galerie auf der Schlei sind ja schon vorangeschritten, wie man heute in den SN liest.
Allerdings lassen die Vorschläge für die neuen Kunstwerke (Verkehrsschilder im Wasser, Narrenschiff auf der Promenade) eher auf einen verspäteten Karnevalsscherz schließen. Höchstens der Eisbär auf der Scholle könnte noch zu einer Diskussion über den Klimawandel anregen. |
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Mino65
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Die Verkehsschilder im Wasser sind ja nichts anderes, als ein warmer Aufguss der Telefonzelle. Da ist ungefähr so, als wenn man einen Witz gleich nocheinmal erzählen würde, weil alle so gelacht haben.
In Verbindung mit dem Wasser könnte man ganz andere Kunstwerke schaffen. Ich könnte mir gut ein Objekt vorstellen, dass sich bei Dunkelheit in eine Lichtskulptur verwandelt. Durch die sich verändernde Wasseroberfläche wären bestimmt interessante Effekte möglich. Man muss nur mal seiner Fantasie freien Lauf lassen. |
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Ehrenamtsdrache
Mitglied
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Hallo tiger,
das Problem liegt nach meiner Meinung darin,dass die Galerie nicht mehr nur auf dem Wasser stattfinden soll, sondern auch an Land auf der Promenade. Die Kunstwerke zusammen ergeben dann ein Kunstwerk, also die auf/im Wasser und die, die auf der Promenade positioniert werden sollen. Klar,dass das zum Problem wird,da die Vorgabe - wie ja auch der Name "Galerie AUF dem Wasser" schon aussagt - war, die Exponate auf der Wasserfläche zu präsentieren. Probleme mit Fischern und Wassersportlern sind nicht vorhanden, im Gegenteil, einige helfen sogar bei der Verankerung. Ich hoffe,dass sich die verantwortlichen Kuratoren mit den durchaus sehenswerten Kunstwerken wieder auf ihr Ausstellungsgelände Extrem schade wäre es, wenn es wegen solcher Unstimmigkeiten keine Galerie geben würde. |
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tiger
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Vielleicht muß man ja doch ganz zu den Anfängen der "Galerie auf dem Wasser" zurückkehren.
Wenn ich mich recht entsinne hat die Sache doch mit einer "illegalen" Aktion angefangen. Die Telefonzelle,die plötzlich über Nacht in der Schlei verankert war. Danach kam,so glaub ich, das Klohäuschen. EGAL ! ! ! Zumindest waren das Künstleraktionen und keiner hat sich darüber beklagt. Doch nun hat wohl die Stadt erkannt,das man damit auch Geld machen könnte. Klar doch das die dann wollen das die Objekte auch auf der Promeade stehen. Auf dem Wasser hat die Stadt halt keine Lobby. Dieses ist kein Aufruf zu illegalen Aktionen. |
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Ehrenamtsdrache
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Nein tiger,
die Stadt macht damit kein Geld,sie zahlt dafür! Sie zahlt allerdings nicht viel,mehr eine Art Aufwandsentschädigung.Die Künstler sind natürlich froh über die Möglichkeit ihre Kunst an so einer "Top-Location" ausstellen zu können. Die Kuratoren, also die zwischen der Stadt und den Künstlern haben da etwas---na sagen wir mal---falsch verstanden und so geplant, dass eben auch Exponate an Land stehen. Nun läßt sich das vermutlich nicht mehr einfangen, so dass es nun auch Kunstwerke auf der Promenade geben wird. Ich denke, dass das entsprechende Gremium der Stadt für die Vergabe in 2010 sicherlich dazu gelernt hat und den Ausstellungsort sehr genau festlegen wird! |
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tiger
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Wenn die Stadt kein Geld dafür bekommt,sondern eine "Aufwandsentschädigung zahlt,dann frage ich mich wo die Stadt das Geld hernimmt.
Die Haushaltskasse der Stadt Schleswig ist doch leer. Aber wollen wir mal hoffen oder davon träumen,das die Verantwortlichen wirklich was gelernthaben. Die Hoffnung stirbt zu letzt. |
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bandit313
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Aber Tiger, ich habe grade mal wieder 20,00 € Hundesteuer und 25,00 € Grundsteuer an die Stadt bezahlt, (vierteljährlich) also die Stadt hat doch Geld.
Schau mal oben in die Bahnhofstr. da wird gerade eine Bushaltestelle die vor einem halben Jahr saniert wurde erneut saniert, Ich verstehe nicht wie du immer drauf kommst das die Stadt kein Geld hat Frei nach Exkanzler Kohl: Wir werden bald blühende Landschaften hier in Schleswig haben, auch auf der Promminade |
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