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Warum gerade Frau Schöning ? |
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catman4711
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catman4711
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Aha. Wenn dieser Traum mal nicht eines Tages platzt..
Ich frage ja nur, weil diese Frau ja weder Archiktektin, Ingenieurin o.ä. ist. So einen Stadtteil in dem alle Schichte friedlich miteinander leben und sich gegenseitig helfen, wird es niemals nirgendswo geben. Wenn die Frau Schöning daran glaubt, ist sie entweder eine große Idealistin oder einfach nur naiv. Wenn sie "alle Schichten" sagt, bekommen dann auch Harz IV - Empfänger auf der Freiheit eine schöne Wohnung mit Schleiblick, die vom Amt bezahlt wird ? |
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charlysmama
ehem. Mitglied
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@ catmann
für Harz IV Empfänger gibt es keinen Schleiblick, sondern "nur" die alten Bunkeranlagen. Denn da will ja sonst eh keiner wohnen. |
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Mino65
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Die Vision von einem Stadtteil für alle Schichten ist zwar lobenswert, allerdings haben schon andere dies versucht und mir ist kein Projekt bekannt, wo es wirklich geglückt ist. Mal auf Stammtisch-Niveau ausgedrückt: Welcher Hartz-IV-Empfänger will schon gerne jeden Morgen auf den Ferrari seines Bonzen-Nachbarn gucken und welcher Besserverdienende die alkoholisierte und lärmende Hartz-IV-Familie ertragen.
Auch die Betonburgen an den Rändern der Großstädte sind in den 70er Jahren mit den besten Absichten (zumindest fordergründig) gebaut worden und was daraus geworden ist, kann man ja heute sehen: soziale Brennpunkte. Dieses Extrem wird der Freiheit aber wohl erspart bleiben. Es kann sich aber wohl kein Investor leisten, die Grundstücke mit Wasserzugang für den sozialen Wohnungsbau zu reservieren. Das wird sich, wie schon gesagt, eher in den ehemaligen Kasernenblöcken abspielen. Statt die ganzen Gebäude auf der Freiheit gleich abzureißen, hätte man das Geld lieber in eine professionelle Vermarktung des Sahnestückes stecken sollen. Nun sitzt man auf einer Abraumhalde und sucht händeringend nach Investoren. Die paar Millionen von Frau Schöning reichen gerade mal für zwei, drei Musterhäuser. Warscheinlich ist die gut gemeinte Vision aber nur vorgeschoben, um für Akzeptanz bei den Schleswiger Bürgern zu werben. Da ist wohl genau sowenig dran, wie an der Behauptung im SternTV-Bericht, Frau Schöning würde jeden Tag mit dem Fahrrad zu ihrer Firma nach Silberstedt radeln. |
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catman4711
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Das trifft den Nagel auf den Kopf :
Welcher Hartz-IV-Empfänger will schon gerne jeden Morgen auf den Ferrari seines Bonzen-Nachbarn gucken und welcher Besserverdienende die alkoholisierte und lärmende Hartz-IV-Familie ertragen. Obwohl Harz IV nicht zwangsläufig Lärm und Alkoholkonsum bedeutet. Gibt auch Leute, die halt irgendwie da hineingeraten sind. Statt die ganzen Gebäude auf der Freiheit gleich abzureißen, hätte man das Geld lieber in eine professionelle Vermarktung des Sahnestückes stecken sollen. Nun sitzt man auf einer Abraumhalde und sucht händeringend nach Investoren. Die paar Millionen von Frau Schöning reichen gerade mal für zwei, drei Musterhäuser. Darum habe ich ja auch gefragt, warum gerade Frau Schöning ? Mietwohnungen in den ehem. Mannschaftsblöcken wird es wohl nicht geben können, die meisten Gebäude, u.a. fast alle Mannschaftsblöcke, sind relativ schnell in Bauschutt verwandelt worden. |
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Mino65
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Ich vermute mal, die Motivation von Frau Schöning besteht darin, das Projekt zu retten, nachdem mehrere Gesellschafter aus dem Team Vivendi ausgestiegen waren. Meiner Meinung nach war es ohnehin ein Fehler, dem Team Vivendi das Gelände anzuvertrauen. Es standen ja damals noch weitere Investoren in der Warteschlange, deren Erfahrung ich zwar nicht einschätzen kann, aber man favorisierte wohl einen regionalen Investor. Leider war/ist dieser nun offenbar mit dem Projekt überfordert.
P.S. Die Stammtisch-Parole von oben war natürlich ironisch gemeint. Diese möchte ich bei der Gelegenheit korrigieren: Der Hartz-IV-Empfänger schaut natürlich nicht morgens auf den Ferrari, sondern frühestens mittags. |
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Mino65
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Und ganz nebenbei würde mich noch interessieren, was Frau Schöning wohl für den PR-Auftritt bei SternTV bezahlt hat?
Die machen doch nichts umsonst bei RTL. |
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